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Gesundheitstipp 06

Homöopathische Haus- und Reiseapotheke

Schnupfen, Erbrechen oder Bauchschmerzen- wir erkranken oft ganz plötzlich. Die homöopathische Haus- und Reiseapotheke kann als Erste-Hilfe-Maßnahme bei alltäglichen Beschwerden von Kindern und Erwachsenen und insbesondere auf Reisen verwendet werden.

Homöopathische Mittel regen die Selbstheilungskräfte an, sodass eine weitere Medikamenteneinnahme oft nicht notwendig ist. Da die Mittel potenziert und damit verdünnt sind, können selbst toxische Substanzen ohne die Gefahr von Vergiftungserescheinungen oder Nebenwirkungen angewendet werden. Somit sind homöopathische Mittel gerade für Schwangere, Babys oder Kinder geeignet. Obwohl die Mittel verdünnt werden, wirken Sie in höheren Potenzen stärker (C30>C6). Homöopathische Mittel arbeiten mit Arzneireizen. Ob 1 oder 10 Globuli, der Reiz, der durch das homöopathische Mittel ausgelöst wird, bleibt gleich. Nicht die Anzahl der Globuli, sondern die Auswahl der Potenz und die Häufigkeit der Einnahme nimmt einen entscheidenden Einfluss auf die Wirkung. Wichtig: sollte ein Kind versehentlich mehrere Globuli bzw. das ganze Fläschchen auf einmal gegessen haben, kommt es nicht zu Vergiftungsreaktionen. Die Arzneimittelreize, die dadurch auf den Körper wirken, entsprechen der Gabe von ein bis fünf Globuli.Würde das Kind hingegen die Globuli über den Tag verteilt “naschen”, werden mehrere Arzneimittelreize auf den Organismus ausgeübt und es kann zu Symptomen der Erstverschlimmerung kommen.

Zur Einnahme der Globuli wird je eine Gabe unter der Zunge zergehen gelassen. Dort wird die Information des Mittels über die Vene ins Blut geleitet. Man sollte das Homöopathikum nicht unmittelbar vor oder nach dem Essen, Trinken, Rauchen oder Zähneputzen einnehmen. Die Mundschleimhaut sollte frei von fremdem Geschmack sein, da die Mittel sonst nicht gut wirken können. Halten die Beschwerden an, so kann eine weitere Gabe verabreicht werden. Sollten für die Symptome mehrere Mittel in Frage kommen, kann man auch zwei bis drei verschiedene im Abstand von 15- 30 Min. einnehmen. Wechselwirkungen mit Medikamenten der Schulmedizin sind nicht bekannt. Eine Ausnahme bildet hauptsächlich Cortison, aber auch Antibiotika, denn beides kann die Wirkung des homöopathischen Mittels abschwächen.

Aconitum
bei Angst, Erkältung Erstmittel
Apis, Ledum Vespa
bei Insektenstichen
Arnica
bei Verletzungen, wie Wunden, Prellungen, Zerrungen
Cantharis
bei Blasenentzündung
Cardiospermum
bei Ekzeme der Haut
Chamomilla,Pulsatilla
beim Zahnen
Cocculus
bei Reiseübelkeit
Drosera, Spongia, Plantago
bei Husten
Dulcamara
bei Ohrenschmerzen
Ferrum Phosphoricum
bei Infekt
Luffa, Sambucus, Natrium Phosphoricum
bei Schnupfen
Lycopodium
bei Blähungen
Okoubaka
bei Reisedurchfall

Bei sehr emfindsamen Menschen und bei zu häufiger Wiederholung der Arzneigabe kann es zu übrschießenden Reaktionen kommen, die jedoch nicht als schädliche Arzneiwirkung, sondern als Zeichen der richtigen Arzneiwahl einzuschätzen sind. Nach ein paar Stunden sollten die Symptome dieser sogenannten Erstverschlimmerung jedoch abgeklungen sein. Die Einnahme eines falschen Mittels kann nicht schaden, es wird jedoch auch nicht helfen. Anhand der Symptome kann man überprüfen, ob nicht ein anderes Mittel besser passt. Falls sich der Zustand nicht bessert, sollte man mit einem Arzt oder Heilpraktiker sprechen.

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