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Gesundheitstipp 05

Geburtsvorbereitung mit Naturheilmitteln

Das Mutterwerden und Muttersein lenkt den Blick auf sanfte, nebenwirkungsfreie Vorsorge- und Behandlungsmethoden.

Ob Beschwerden in der Schwangerschaft und während der Geburt oder Kinderkrankheiten –alternative Therapien heilen nebenwirkungsfrei, nachhaltig und harmonisch die meisten gesundheitlichen Probleme und bringen Körper und Seele in Einklang. Um die Entbindung zu erleichtern, gibt es einige Mittel deren Einnahme oder Anwendung in den letzten Wochen vor der Geburt förderlich sind. Ab der vollendeten 34. Schwangerschaftswoche ist es ratsam regelmäßig Himbeerblättertee zu trinken, da dieser die Muskulatur des kleinen Beckens stark auflockert. Zusätzlich sollte man täglich einen Esslöffel Leinsamen zu sich nehmen. Dadurch wird die Scheidenschleimproduktion erhöht, was wiederrum eine geburtsfördernde Wirkung hat. Ebenfalls eignen sich Heublumenbäder, die das Gewebe weich und geschmeidig werden lassen. Die wichtigste geburtsvorbereitende Maßnahme ist eine regelmäßige Dammmassage mit einer Mischung aus Johanniskraut- und Weizenkeimöl und der Zugabe von Muskatellersalbei und Rose. Dadurch wird der Damm weich und dehnfähig, damit ein Dammschnitt vermieden werden kann. Auch homöopathisch kann man die Geburt unterstützen. Diese Mittel sollten aber nur dann genommen werden, wenn keine anderen Beschwerden und Symptome vorliegen. Die folgenden Homöopathika kommen am häufigsten vor:

Pulsatilla
Wechselhaftigkeit in Allem, mildes Wesen in der Schwangerschaft, weich und nachgiebig
Caulophyllum
In den letzten Wochen, wehenartige Schmerzen, rheumatische Schmerzen in Hand und Fuß, während der Geburt“falsche Wehen“, es geht nicht vorwärts.
Mitchella
häufiges Wasserlassen, auch nachts; es wird nicht nur auf die Blase wirken, sondern auch die Geburt erleichtern
Cimicifuga
Die Gedanken an die Wehen und Schmerzen sind von Angst geprägt
Belladonna
Alte Erstgebärende und diejenigen, deren Muskulatur durch viel Sport eher straff ist. Es macht das Gewebe weich und elastisch, beugt Waden- und Beinkrämpfen während der Geburt vor.

Wenn der Geburtstermin überschritten wird und die Geburt eingeleitet werden soll, kann man eine Mischung aus Gewürzen probieren. Mit einem Aufguss aus Zimt, Nelken, Ingwer und Verbenen wird die Wehentätigkeit angeregt . Diese Gewürze lassen sich in Form von ätherischen Ölen ebenso gut einsetzen als Bauchmassageöl oder heißem Bad. Als homöopathische Arzneien seien genannt:Caulophyllum, Cimicifuga, Kalium carbonicum, Nux Vomica, Pulsatilla und Sepia. Für deren Einsatz braucht es aber das Wissen einer erfahrenen Hebamme oder Homöopathen. Alternativ gibt es noch einen Rizinuscocktail.

All diese Mittel richtig eingesetzt, haben sie schon so einige Wunder vollbracht. Man sollte jedoch bedenken, die beste Vorbereitung, die passendsten Mittel können ein mütterliches Becken nicht vergrößern, ein Ungeborenes nicht leichter oder kleiner werden lassen. Die besten geburtsvorbereitenden Maßnahmen werden eine akute geburtshilfliche Situation nicht verhindern können. Natürliche Methoden dienen dazu, einen normalen Geburtsverlauf erwarten zu lassen, eine im normalen Zeitumfang zu erwartende Geburtsdauer zu erhoffen, den Körper der Mutter in einen bestmöglichen Gesundheitszustand zu bringen, damit dieser seine bestmögliche Leistung erbringen kann und dem Kind kein Hindernis darstellt.

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